Category Handlung und Besetzung

Pension Schöller – ein Schwank in 3 Akten

Philipp Klapproth, Gutsbesitzer aus Kyritz hat das Landleben satt. Er möchte etwas Aufregendes erleben, um seine Stammtischbrüder damit zu beeindrucken. So zieht es ihn nach Berlin in der Hoffnung, mit Hilfe seines Neffen Alfred ein Abenteuer zu entdecken. Dieser möchte sich selbständig machen und ist auf die Hilfe seines Onkels angewiesen, jedoch möchte Klapproth als Gegenleistung einmal eine echte „Irrenanstalt“ besuchen. Tatsächlich liegt die Lösung im Plan des findigen Kellners Hans, einem Freund Alfreds, der dem ahnungslosen Onkel die ehrenwerte Familienpension Schöller als „Nervenheilanstalt“ präsentiert, in der sich die Gäste frei bewegen können. Klapproth ist begeistert von der Idee, die „Verrückten“ einmal völlig ungezwungen auf einer Soiree kennen zulernen. So begegnet er nacheinander den Pensionsgästen Eugen, einem verkannten Schauspieler, der an einem Sprachfehler leidet, dem smarten Weltreisenden Professor Bernhardy, der exaltierten, sensationshungrigen Schriftstellerin Josephine Zillertal, sowie dem cholerischen Baron von Mühlen, Major a.D. Je mehr sein Onkel Gefallen an dem Abend findet umso mulmiger wird es Alfred, der gute Mine zum bösen Spiel machen muss.

Auch Pensionschef Schöller ist hocherfreut über den unerwarteten Gast Klapproth, sieht er doch in ihm einen potenziellen Heiratskandidaten für seine Tochter Franziska. Die wiederum hat sich bereits in Alfred verguckt, der seinerseits ebenfalls nicht abgeneigt ist. Lediglich Tante Ida, Klapproths, treusorgende Schwester bekommt vom Spektakel in Berlin nichts mit, da man sie zuvor zurück nach Kyritz geschickt hat. Allerdings wird es nach Klapproths Rückkehr aufs Land auch für Ida turbulent, als die Pensionsgäste auf dem Gutshof auftauchen. Im Laufe der fulminant komischen Ereignisse fällt jedoch nicht nur ein passender Ehemann für Ida ab, sondern es kommt auch zum Happy End für das junge Paar. Pension Schöller, ein Schwank in 3 Akten von Carl Laufs und Wilhelm Jacobi wurde 1890 in Berlin uraufgeführt. Auch nach über 130 Jahren hat die klassische Verwechslungskomödie, die auf nahezu allen großen deutschen Bühnen gespielt wurde, nichts von ihrer komödiantischen Schlagkraft verloren. Die beiden Autoren spielen mit der berechtigten Frage: „Wer ist denn nun eigentlich verrückt?“, die heutzutage aktueller denn je zu sein scheint. Anni Christ-Dahm hält sich in ihrer Inszenierung bewusst an die klassische Vorlage, die den Humor und den Charme vergangener Zeiten zurück auf die Bühne bringt und einen vergnüglichen Theaterabend verspricht.

Besetzung

Baron von Mühlen, Major a.D.Jochen Schubert
Hans, KellnerAlina Renner
Franziska Schöller, Tochter von SchöllerMai-Britt Wombacher
Josephine Zillertal, SchriftstellerinMarianne Hofmann
Professor Bernhardy, WeltreisenderMatthias Wissel
Alfred Klapproth, Neffe von KlapprothThomas Amberg
Ida Klapproth, Schwester von KlapprothBritta Olbrich
Philipp Klapproth, Gutsbesitzer aus KyritzKonrad Frenzel
Schöller, Inhaber der Pension SchöllerAndreas Fleckenstein
Eugen, angehender SchauspielerEnrique Martin

Einer flog über das Kuckucksnest kultBurG Open

 

Handlung:

Der kriminelle Zocker Randle McMurphy möchte der Strafe des Arbeitslagers entkommen. Er gibt sich als psychisch krank aus und landet so in der Psychiatrie. Dort trifft er auf autoritäre Strukturen und äußerst fragwürdige Therapiemaßnahmen. Er lehnt sich dagegen auf und schafft es, durch Provokation und Charme, seine Mitinsassen zu Widerstandshandlungen zu bewegen. Diese werden allerdings durch das tyrannische Regime von Oberschwester Ratched gezielt unterdrückt.

Nach einem tätlichen Angriff auf Ratched wird McMurphy einer Lobotomie unterzogen. Der gemeinsame Traum von McMurphy und Häuptling Bromden, einem vermeintlich taubstummen Indianer, aus der Anstalt zu fliehen, scheitert an einem operativ erzwungenen Hirnschaden McMurphys und, nachfolgend, seinem gewaltsam herbeigeführten Tod.

 

Besetzung:

Dramatis Personae

Die Patienten
Randle P. McMurphy:
Thomas Amberg
Häuptling Bromden:
Roland Kilchenstein
Dale Harding:
Peter Lubetzki
Billy Bibbit:
Felix Kuehne
Scanlon:
Klaus Kolb
Cheswick:
Andreas Urbaniak
Martini:
Stefan Rupprecht
Ruckly:
Alfred Kolb

Das Personal
Schwester Ratched:
Marianne Hofmann
Schwester Flinn:
Elyssa Rivera
Frau Dr. Spivey:
Barbara Vogel-Hohm
Pfleger Warren:
Egon Pichl
Pflegerin Williams:
Heike Bösebeck
Pflegerin Turkle:
Stefka Huelsz-Träger

Prostituierte
Candy Starr:
Moniera Romann
Sandra:
Gabriele Wittemann

 

Regie: Christine Mareck-Brünnler
Regieassistenz:
Marianne Hofmann 
Souffleuse:
Inge Mayer
Backstage Job:
Inge Mayer
Licht- und Tontechnik:
Andreas von Hippel, Florian Grimm
Tontechnik Band:
Andreas Urbaniak
Kostüme:
Barbara Vogel-Hohm
Requisitenbau:
Hans Bösebeck
Maske:
Dagmar Schudt, Stefka Huelsz-Träger, Larissa Träger
Grafik und Design:
Sandra Majewski
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Christine Mareck-Brünnler

     
 

Romeo und Julia von den kultBurGkids

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Handlung:

Verona. Die Montagues und die Capulets sind seit Ewigkeiten verfeindet. Warum? Das weiß wohl keiner mehr so genau. Nun verlieben sich ausgerechnet die einzigen Kinder dieser beiden Familien, Romeo Montague und Julia Capulet. Heimlich treffen sich die Verliebten, lassen sich sogar trauen. Doch die Liebe bleibt nicht lange im Verborgenen und es kommt zu Kampf, Verrat und Tod – und somit zu einem tragischen Ende, aber auch zu einer lange fälligen Versöhnung … 

 

Besetzung:

Regie: Stefka Huelsz-Träger und Marianne Hofmann

     

Autor:

Marianne Hofmann

Der letzte der feurigen Liebhaber

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Handlung:

Der biedere Geschäftsmann Bernhard Petersen hat sein sexuelles Abenteuer genau geplant. Er hat sich den Schlüssel für die Wohnung seiner Mutter besorgt, die zu genau berechenbaren Zeiten nicht zuhause ist, eine Flasche Scotch und zwei Gläser gekauft. Nur eine Kleinigkeit fehlt noch zum gelungenen, außerehelichen Seitensprung: die passende Frau. Doch wer wird sein Herzblatt sein? Die zynische Elaine, die durchgedrehte Bobby oder die depressive Jeanette? Drei Frauen – drei Katastrophen. 

 

Besetzung:

Bernhard Petersen: Josef Pömmerl
Elaine: Carmen Reichenbach
Bobby: Anna Iaquinta
Jeanette: Sandra Majewski

Regie:   Josef Pömmerl
Werbung und Grafik: Sandra Majewski  

     

Autor:

Neil Simon (* 4. Juli 1927 in New York City)  ist einer der populärsten Dramatiker der USA. Seine leichten Komödien haben durch ihre Verfilmungen und ihre Übersetzungen in zahlreiche Sprachen weltweiten Erfolg. Simon gilt als Autor für das so genannte Boulevardtheater.

Als Autor trat er zum ersten Mal 1955 am Broadway in Erscheinung als ein Sketch-Programm mit seinen Texten Premiere hatte. Vorher hatte er schon für einige Fernsehserien die Drehbücher geschrieben. Den endgültigen Durchbruch erlebte er 1963 mit seinem Stück Barfuß im Park mit Robert Redford in der männlichen Hauptrolle, die dieser nach 1.530 Vorstellungen am Broadway auch in der Verfilmung spielte. Auch als Autor von Musicals machte er sich einen Namen. Sein berühmtestes Musical ist Sweet Charity.

Quelle: www.wikipedia.de

Prinz Wolf von Rumpelstilz

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Handlung:

Als Lehrerin in einer Märchenschule hat man`s nicht leicht! Wenn sie nicht am Handy hängen, dann spielen sie Fußball. Wie soll man da die schönen Märchen üben, immer fehlt einer. Rumpelstilzchen ist ja immer da, aber wer will den schon küssen. Einen richtigen Prinzen, das wünschen sich alle Mädels. Ob sich dieser Wunsch für Dornröschen erfüllt? Wer weiß, aber im Märchen heißt es ja immer „Ende gut, alles gut“, oder???

 

Besetzung:

Lehrerin: Jennifer Lohr
Dornröschen: Mai-Britt Wombacher
Rapunzel: Nathalie-Marie Graul     
Hänsel: Enrique Martin
Gretel: Eileen Saul
Zwockel: Jaqueline Lohr
Hexe: Xenia Zulauf
Rotkäppchen: Lara Michaelis
Rumpelstilz/Wolf/Prinz: Joshua Parr

Autorin: Marianne Hofmann
Regie: Stefka Huelsz-Träger, Marianne Hofmann
Regieassistenz: Felix Kühne
Maske: Dagmar Schudt, Stefka Huelsz-Träger,
Kostüme: Stefka Huelsz-Träger
Werbung und Grafik: Sandra Majewski  

     

Frau Müller muss weg

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Handlung:

Die besorgte Elternschaft der Klasse 4 b hat die Klassenlehrerin Frau Müller um einen Termin gebeten, offenbar scheint es Probleme in der Klasse zu geben. Die Kleinen stehen gerade an einem entscheidenden Punkt ihrer schulischen Karriere, wird sich doch am Schuljahresende zeigen, wer den Sprung ins Gymnasium schafft – und wer eben nicht. Und so sitzen fünf entschlossene Erwachsene auf Kinderstühlchen zwischen Kastanienmännchen u. Laubgirlanden, bereit, dem Feind ins Auge zu sehen. Denn für die Eltern ist längst klar, wer die Schuld an der Misere trägt – die erfahrene Lehrerin Sabine Müller scheint den pädagogischen Anforderungen seit einiger Zeit nicht mehr gewachsen zu sein. Dass das Problem nicht bei den Schülern zu suchen ist, davon ist jeder der Anwesenden überzeugt. Ihre Kinder sind alle ganz besondere kleine Persönlichkeiten, die ab und an spezieller Förderung bedürfen und die nicht etwa einfach Spätzünder, faul, unkonzentriert oder einfach mathematisch unbegabt sind. Die Fronten in diesem Kampf sind klar. 

 

Besetzung:

Frau Müller, Lehrerin: Marianne Hofmann
Jessica Höfel: Moniera Romann
Katja Grabowski: Ursula Stöckel-Elsässer
Marina Jeskow: Steka Huelsz-Träger
Patrick Jeskow: Klaus Kolb
Wolf Heider: Christoph Thesing

Regie: Inge Mayer, Barbara Vogel-Hohm
Regieassistenz &Technik: Felix Kühne
Maske: Dagmar Schudt 

     

Autor:

Lutz Hübner wurde 1964 in Heilbronn geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie in Münster begann er 1986 seine Ausbildung zum Schauspieler an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater in Saarbrücken – Engagements u.a. am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe.Von 1990 bis 1996 arbeitete Hübner als Schauspieler und Regisseur am Rheinischen Landestheater Neuss und dem Theater der Landeshauptstadt Magdeburg. Seit 1996 ist er freiberuflicher Schriftsteller und Regisseur in Berlin, wo er mit Frau und Kind lebt.
 
Lutz Hübner, bekannt für sein umfangreiches und vielfältiges Stückerepertoire, wurde 1998 für HERZ EINES BOXERS mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. 2005 wurde sein Stück HOTEL PARAISO zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Stücke wie GRETCHEN 89 ff., EHRENSACHE, BLÜTENTRÄUME oder FRAU MÜLLER MUSS WEG machen Lutz Hübner seit Ende der Neunziger Jahre zu einem der meistgespielten Gegenwartsdramatiker auf deutschen Bühnen.  Seine Stücke sind in über ein Dutzend Sprachen übersetzt worden und werden auf der ganzen Welt gespielt. Die meisten Stücke entstehen in Zusammenarbeit mit Sarah Nemitz.
 
Quelle: H&S-Verlag, Köln

Volpone

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Handlung:

Der reiche Kaufmann Volpone liegt im Sterben. Zumindest glauben das die habgierigen Venezianer Corbaccio, Corvino und Voltore und auch die raffinierte Kurtisane Canina, die den Todkranken umschwirren und mit Geschenken überhäufen, um als Erben seines Vermögens eingesetzt zu werden. In Wirklichkeit ist Volpone jedoch putzmunter, er will sich nur ausgiebig an den Erbschleichern bereichern. Ein wendiger junger Gehilfe und Schmarotzer namens Mosca unterstützt ihn bei diesem Spiel.

Die Tricks der beiden, um an das Geld der Erbwilligen zu kommen, werden immer dreister und fordern am Ende nicht mehr nur Geld von ihren Widersachern. Doch diese – verblendet in der Aussicht auf das üppige Erbe – schieben alle Bedenken zur Seite und agieren weiterhin als willige Marionetten des geschickten Drahtziehers Mosca. Capitano Leone ist der einzige, der das Spiel durchschaut und zerrt Volpone vor den Richter. Doch auch vor Gericht werden weiter Ränke geschmiedet und Leone wird am Ende der Verleumdung bezichtigt.

Der Schwindel fliegt erst auf, als sich die Erbschleicher aus Habgier vor dem Richter gegenseitig an die Gurgel gehen und sich in ihrer Rage selbst verraten.

Stefan Zweig war von der Komödie von Ben Johnson, einem Zeitgenossen von William Shakespeare, so begeistert, dass er sie auf eine Reise  bearbeiten wollte. Doch dann hatte er den Originaltext  vergessen – und so entstand eine sehr freie Nacherzählung, die eine der besten Komödien aus deutscher Feder ist. Der Alzenauer Theaterverein kultBurG zeigt das Stück als Freilichtaufführung im oberen Hof der Alzenauer Burg.

 

Besetzung:

Volpone: Andreas Urbaniak
Mosca: Anna Jäger
Notar Voltore: Katharina Wiltz
Alter Corbaccio: Sandra Majewski
Kaufmann Corvino: Heiko Bozem
Colomba: Nicole Bozem
Capitano Leone: Matthias Wissel
Kurtisane Canina: Britta Olbrich
Richterin: Carmen Reichenbach
Hauptmann der Sbirren: Ursula Stöckl-Elsesser
Diener, Nonnen, Sbirren: Laura Iaquinta, Stefanie Stenger

Regie: Josef Pömmerl

     

Autor:

Ben Jonson, eigentlich Benjamin Jonson (* 11. Juni (unsicher) 1572 in London; † 6. August 1637 ebenda), war ein englischer Bühnenautor und Dichter. Neben William Shakespeare gilt Ben Jonson als der bedeutendste englische Dramatiker der Renaissance.

Geboren wurde Jonson in Westminster. Sein Vater, ein protestantischer Geistlicher, war bereits kurz vor Jonsons Geburt verstorben. Jonson erlernte den Beruf seines Stiefvaters, Maurer. Später war er Soldat und danach offenbar fahrender Schauspieler. Während dieser Zeit schrieb er erste Stücke. Ab 1597 war Jonson als Schauspieler und Bühnenautor in den Diensten von Philip Henslowe. Seinen Durchbruch als Autor hatte er 1598 mit Every Man in his Humour, das von den Lord Chamberlain’s Men unter Mitwirkung von Shakespeare als Schauspieler erfolgreich aufgeführt wurde.

Kurz darauf tötete Ben Jonson einen Mann im Duell und landete für kurze Zeit im Gefängnis, entging aber der Todesstrafe, da er sich auf das sogenannte Vorrecht der Geistlichkeit (benefit of the clergy) berufen konnte, d. h. auf seine Fähigkeit, lateinische Bibeltexte zu rezitieren. Dies verhinderte allerdings nicht seine Brandmarkung.

Seine Karriere als Autor hatte ihren Höhepunkt zwischen 1605 und 1614; in diesem Zeitraum entstanden seine bedeutendsten Stücke. Die allgemeine Anerkennung und Wertschätzung Jonsons zur damaligen Zeit spiegelte sich in der Veröffentlichung der mit großer Sorgfalt edierten Folio-Ausgabe seiner Werke, die 1616 als erste ihrer Art schon zu seinen Lebzeiten noch vor der postumen Folio-Ausgabe der Werke Shakespeares erschien. Nach Jonsons Tod wurde 1640 eine zweite erweiterte Folio-Ausgabe seiner Werke veröffentlicht. Vor allem seine vier Komödien Volpone, The Alchemist, Bartholomew Fair und The Silent Woman wurden hoch gepriesen und gehörten regelmäßig zum Repertoire der englischen Theater.

In den ersten drei Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts spielte Jonson eine wesentliche Rolle im Theatergeschehen und literarischen Leben Londons. Während der Regentschaft von James I. und Charles I. verfasste er von 1605 bis 1634 in Zusammenarbeit mit Inigo Jones regelmäßig höfische Maskenspiele. Dies verschaffte ihm bald die Gunst des Königs; so stand er unter der Patronage von James I., der ihm ein Gehalt und damit de facto eine Stellung als Hofpoet zukommen ließ. Später wurde Jones als Poet Laureate ausgezeichnet und damit auch offiziell zum Hofdichter ernannt.

Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Jonson gelähmt nach einem Schlaganfall. Er starb am 6. August 1637 und wurde in der Westminster Abbey beigesetzt.
 
Quelle: wikipedia

Der Name der Rose

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Handlung:

Anno Domini 1327. Der Franziskaner-Mönch William von Baskerville begibt sich mit seinem Adlatus Adson von Melk zu einem abgelegenen Kloster in den italienischen Bergen, um in einem theologischen Streit zwischen seinem Orden und dem Papst zu vermitteln. Dort angekommen wird er mit dem mysteriösen Tod eines jungen Mönchs konfrontiert. Baskerville wird vom Abt des Klosters gebeten, den Fall zu untersuchen. Bald gibt es weitere Tote. Sind es politische Morde? Hat es mit schwarzer Magie zu tun? Oder sind die Toten gar die Vorzeichen der nahen Apokalypse? Was hat es mit jenem geheimnisvollen Buch auf sich, dessen Inhalt so brisant ist, dass jeder, der es liest, sterben muss …
 
Der Alzenauer Theaterverein kultBurG zeigt in seiner Reihe mit Freilichtaufführungen „kultBurG Open“ den berühmten Roman von Literatur-Nobelpreisträger Umberto Eco in einer Theaterfassung von Claus J. Frankl (Regie: Josef Pömmerl). Der obere Hof der Alzenauer Burg bietet dabei die malerische Kulisse für den Mittelalter-Krimi.

Besetzung:

WILLIAM VON BASKERVILLE, Franziskaner: Christian Pohl
ADSON, Benediktiner-Novize: Hendrik Blum
ABBO, der Abt: Roland Kilchenstein
JORGE VON BURGOS: Heike Bösebeck
REMIGIUS VON VARAGINE, Cellerar: Dieter Gabler
SALVATORE, sein Gehilfe: Manfred Tschang Jung
MALACHIAS VON HILDESHEIM, der Bibliothekar: Peter Lubetzky
BERENGAR VON ARUNDEL, sein Gehilfe: Stefan Rupprecht
SEVERIN VON SANKT EMMERAM, Botanikus: Matthias Wissel
ALINARDUS VON GROTTAFERRATA: Jochen Schubert
UBERTIN VON CASALE: Klaus Kolb
BENNO VON UPPSALA: Matthias Woltering
VENANTIUS VON SELVEMEC: Alfred Kolb
BERNARDO GUI, päpstlicher Inquisitor: Heiko Bozem
HAUPTMANN DER BOGENSCHÜTZEN: Georg Sohnrey
DAS MÄDCHEN: Ursula Stöckl-Elsesser
Bettlerinnen, Papstdelegation, Mönche im Labyrinth: Sandra Majewski, Anna Iaquinta, Angie, Annika
Mönche zu Beginn: Heiko Bozem, Georg
Die Bogenschützen des Bernardo Gui: Stefan Rupprecht, Afred Kolb

Regie:   Josef Pömmerl
Regieassistenz
Kostüme: Barbara Vogel-Hohm
Maske
Technik
Werbung und Grafik: Sandra Majewski  

     

Autor:

Umberto Eco (* 5. Januar 1932 in Alessandria, Piemont) ist ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker.

Seine Kindheit und Jugend verbrachte Eco als Sohn einer kleinbürgerlichen Familie – der Vater Giulio Eco war Buchhalter – in der südpiemontesischen Provinzhauptstadt Alessandria und deren Umgebung, die ihn stark geprägt haben. Über die Stadt und die Landschaft, den Charakter und die Grundstimmung der dort lebenden Menschen sowie den Alltag in den dreißiger und frühen vierziger Jahren unter dem Regime des italienischen Faschismus hat sich Eco an verschiedenen Stellen direkt oder indirekt ausgelassen, so z. B. unverhüllt autobiographisch in dem Text „Das Wunder von San Baudolino“ (am Ende des Bandes Wie man mit einem Lachs verreist) und in diversen „Streichholzbriefen“, aber auch literarisch eingekleidet in den Romanen Das Foucaultsche Pendel (wo u. a. die Zeit des Partisanenkrieges 1944–45 mit konkreten Situationen aus dem Leben des jungen Eco erzählt wird), Die Insel des vorigen Tages und Baudolino (deren Protagonisten beide aus der Gegend von Alessandria stammen, der eine im barocken 17. Jahrhundert und der andere im mittelalterlichen 12. Jahrhundert, wo er u. a. die Gründung der Stadt im Jahre 1168 miterlebt), und besonders ausführlich in seinem fünften Roman, Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana, worin die Kindheits- und Jugendjahre Ecos geschildert werden. Eine prägende Rolle spielen dabei immer auch die Erfahrungen, die der 12- bis 13-jährige Eco in einem kleinen Bergdorf im südlichen Piemont gemacht hat, wo seine Familie 1943–1945 Schutz vor den Bombardierungen suchte und er im letzten Kriegsjahr die Kämpfe zwischen Partisanen und Faschisten aus der Nähe miterlebte.

1948 begann Eco – entgegen dem Wunsch seines Vaters, der ihn zu einer Karriere als Rechtsanwalt drängte – ein Studium der Philosophie und Literaturgeschichte an der Universität Turin, das er 1954 bei Luigi Pareyson mit einer Dissertation über die Ästhetik bei Thomas von Aquin abschloss. Danach ging er zu dem damals noch ganz jungen italienischen Fernsehen (RAI) in Mailand, wo er ein Kulturprogramm aufzubauen versuchte. 1956 erschien sein erstes Buch, eine erweiterte Fassung seiner Dissertation unter dem Titel Il problema estetico in San Tommaso („Das ästhetische Problem beim heiligen Thomas“). Drei Jahre später verließ Eco das Fernsehen und wurde Sachbuchlektor in dem Mailänder Verlag Bompiani, für den er bis 1975 tätig blieb (und in dem seither fast alle seine Bücher erschienen sind). Zugleich war er im Umfeld des Gruppo 63 aktiv, einer der literarischen Bewegung der Neoavanguardia zugerechneten Gruppierung. Mit dem 1962 erschienenen Buch Opera aperta (deutsch Das offene Kunstwerk, 1973) wurde er schlagartig als brillanter Kulturtheoretiker bekannt, der 1963 seine akademische Karriere als Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation am Polytechnikum in Mailand begann, um sie über eine Zwischenstation an der Universität in Florenz schließlich an der ältesten Universität Europas in Bologna zu beenden. Sein schon 1968 (deutsch 1973) erschienenes Buch Einführung in die Semiotik gilt bis heute auch international als Standardwerk.

Mit seinem 1980 (deutsch: 1982) erschienenen ersten Roman Der Name der Rose erregte Eco weltweites und seinerzeit völlig überraschendes Aufsehen als Romancier. Auch sein 1988 erschienener Roman Das Foucaultsche Pendel sowie die vier folgenden (1994, 2000, 2004 und 2010, s. u.) wurden in alle Weltsprachen übersetzt. Einem breiteren Publikum ist der Name Umberto Eco daher vor allem durch diese literarischen Werke bekannt, in denen er bei aller Freude am farbigen Erzählen und an spannenden Plots ausgiebig von Zitaten und Montagetechniken Gebrauch macht, was zu ihrer Charakterisierung als den postmodernen Romanen schlechthin geführt hat. Er selbst steht dem Begriff der Postmoderne eher skeptisch gegenüber und zieht es vor, von Intertextualität zu sprechen, d. h. von der inneren Verflechtung und Verwobenheit aller literarischen Texte miteinander. Sehr plastisch wird dieser Gedanke an einer zentralen Stelle in Der Name der Rose ausgedrückt,[1] wo der Erzähler Adson sagt:

„Bisher hatte ich immer gedacht, die Bücher sprächen nur von den menschlichen oder göttlichen Dingen, die sich außerhalb der Bücher befinden. Nun ging mir plötzlich auf, dass die Bücher nicht selten von anderen Büchern sprechen, ja, dass es mitunter so ist, als sprächen sie miteinander. Und im Licht dieser neuen Erkenntnis erschien mir die Bibliothek noch unheimlicher. War sie womöglich der Ort eines langen und säkularen Gewispers, eines unhörbaren Dialogs zwischen Pergament und Pergament? Also etwas Lebendiges, ein Raum voller Kräfte, die durch keinen menschlichen Geist gezähmt werden können, ein Schatzhaus voller Geheimnisse, die aus zahllosen Hirnen entsprungen sind und weiterleben nach dem Tod ihrer Erzeuger? Oder diese fortdauern lassen in sich?“

Quelle: www.wikipedia.de

Das Gespenst von Wilmundsheim

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Handlung:

Graf Alexander von Wilmundsheim möchte Burg Alzenau loswerden. Das alte Gemäuer kostet ihn einfach zu viel Geld und leider auch Nerven, denn dort spukt es und so will sich partout kein Interessent für die Burg finden. Es geht das Gerücht, dass der Geist des ehemaligen Burgherrn, Graf Walter von Wilmundsheim, dort sein Unwesen treibt. Ja, er soll sogar schon gesehen worden sein, und außerdem gibt es in der Bibliothek  ja auch noch diesen geheimnisvollen Blutfleck, der sich einfach nicht entfernen lässt!

Doch dann taucht Herr Bosskopp aus Frankfurt auf. Der unerschrockene “Frankfurter Äbbelwoi-König”, wie er sich selbst gern bezeichnet, mietet Burg Alzenau für sich und seine Familie. Bis zur kleinen Landesgartenschau hat er als “Äbbelwoi-Beauftragter” in Alzenau zu tun und die Burg scheint ihm ein standesgemäßer Wohnsitz zu sein.
Es kommt wie’s kommen muss, nämlich zum unvermeidlichen Treffen der Familie mit dem Gespenst. Die Boskopps haben ebenso wie ihre Kinder, die Zwillinge Kalli und  Franzi und das fleißige Liesjen, ganz eigene Meinungen von Gespenstern. Das bringt unser Gespenst in echte Schwierigkeiten und so sucht es Rat und Hilfe bei seinen Kollegen vom “Club der lebenden Leichen”.  
Wer hier wen mehr fürchtet, und ob und wie es schließlich doch zu einem guten Ende kommt, das wird an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten!

“Das Gespenst von Wilmundsheim” entstand sehr frei nach Oscar Wildes “Das Gespenst von Canterville”. Den Text, in dem sich die eine oder andere Spur Lokalkolorit findet, schrieb Marianne Hofmann speziell für die kultBurGkids. Regie führen Marianne Hofmann und Stefka Huelsz-Träger, die  auch für das Bühnenbild, die Ausstattung sowie die Kostüme verantwortlich ist.

 

Besetzung:

Graf von Wilmundsheim    Elyssa Riviera
Herbert Boskopp, Frankfurter Abbelwoi-Beauftragter   
Enrique Martin
Liddia Boskopp, seine Frau   
Lara Michaelis
Liesjen Boskopp, Tochter der Boskopps   
Jennifer Lohr
Franzi Boskopp, Zwilling der Boskopps   
Xenia Zulauf
Kalli Boskopp, Zwilling der Boskopps   
Jakob Meder
Frau Ummit, Haushälterin     
Mai-Britt Wombacher
Gespenst, Simon von Wilmundsheim   
Elyssa Riviera

Gespenst, Dagobert zu Hahn und Kamm    Felix Kühne
Gespenst, Leonore von der Scheurebe   
Jaqueline Lohr
Gespenst, Emilie von Rupperich   
Nathalie-Marie Graul

Regie    Stefka Huelsz-Träger, Marianne Hofmann
Maske   
Dagmar Schudt
Technik   
Urs Bösebeck

     

Autor:

Verlorene Liebesmüh

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Handlung:

Der König von Navarra ist gekränkt. Hat doch die angebetete Prinzessin von Frankreich alle Geschenke zurückgewiesen, die er ihr an den Hof geschickt hat. In seinem Ärger schließt er mit seinen drei besten Freunden Biron, Longaville und Dumain einen Pakt: Drei Jahre lang wollen sie sich nur noch der Wissenschaft widmen und jeglichen Kontakt mit Frauen meiden. Doch just ist dieser Schwur getan, erscheint die Prinzessin und bringt ausgerechnet jene drei Hofdamen mit, in die sich seine drei Freunde bei ihrem Aufenthalt am französischen Hof verliebt haben. Jetzt sind die vier Männer in argen Gewissensnöten. Ein Schwur ist schließlich ein Schwur! Diener Schädel soll zwischen beiden Parteien den Boten spielen, richtet aber nur noch größeres Chaos an. Und auch die Damen stellen so ihre Bedingungen …
 
Erneut führt der Alzenauer Theaterverein kultBurG ein selten gespieltes Stück von Shakespeare auf (Regie: Josef Pömmerl). In der stark gekürzten Bearbeitung von Horst Jüssen (bekannt aus der Fernsehshow „Klimbim“) wird daraus eine quirlige Komödie mit Lachgarantie, die eines beweist: Shakespeare hat mit die stärksten Frauengestalten des Theaters auf die Bühne gebracht.

Besetzung:

Herzog: Josef Pömmerl
Prinzessin: Carmen Reichenbach
Doumais: Matthias Wissel
Rosalie: Ursula Stöckl-Elsesser
Biron: Heiko Bozem
Maria: Nicole Bozem
Longaville: Peter Lubetzki
Katherine: Moniera Romann

Schädel (Diener): Gabi Wittemann

Regie:   Josef Pömmerl
Regieassistenz: Miriam Benden
Kostüme: Barbara Vogel-Hohm
Maske: Dagmar Schudt, Isabella Reichenbach
Technik: Christiane Köster
Werbung und Grafik: Sandra Majewski  

     

Autor/en:

William Shakespeare (getauft am 26. April 1564 in Stratford-upon-Avon; † 23. April/ 3. Mai 1616 (greg.) ebenda) war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler.

Shakespeare gehört zu den bedeutendsten und am meisten aufgeführten und verfilmten Dramatikern der Weltliteratur. Seine überlieferten Werke umfassen 38 Dramen, außerdem Versdichtungen, darunter eine Sammlung von Sonetten.

Quelle: www.wikipedia.de

Horst Jüssen

Viele kennen ihn nur in der Rolle des Adolar von Scheußlich, arbeitsscheuer Ehemann von Elisabeth Volkmann, in der Comedy-Serie Klimbim. Doch Horst Jüssen war viel mehr: Ein  hervorragender  Schauspieler, talentierter Kabarettist und begabter Schreiber von Krimis, Romanen und Theaterstücken.

Geboren am 10. Januar 1941 in Recklinghausen wuchs Horst Jüssen in Husum auf. Nach einer Lehre als Bankkaufmann ging er nach Berlin an die Schauspielschule. Bald holte ihn dort  Erwin Piscator an seine Freie Volksbühne. Sein 1965 gegründetes Berliner Tournee Theater musste bereits nach 17 Vorstellungen wieder schließen.

Anschließend war  Jüssen als Kabarettist am Stuttgarter Renitenztheater engagiert, bevor ihn Sammy Drechsel 1969 zur Münchner Lach- und Schießgesellschaft holte. Bis zur Auflösung 1972 gehörte er dem legendären Ensemble mit Klaus Havenstein, Ursula Nock und Dieter Hildebrandt an.

Schon damals war Jüssen bekannt. Berühmt wurde er jedoch erst, als ihn Michael Pfleghar 1973 für die erste deutsche Comedy-Show im Fernsehen, Klimbim, engagierte. Die bis 1978 ausgestrahlten 40 Folgen erreichten Einschaltquoten von 60 Prozent.

Daneben trat Jüssen an zahlreichen Theatern auf. Allein ab 1976 ging er mit 21 Theaterstücken auf Tournee, bei rund 20 weiteren Inszenierungen wirkte er als Regisseur. Hinzu  kamen Fernsehrollen, etwa bei Mordkommission oder Derrick. Ab 2001 spielte er  bei Fernsehaufzeichnungen des Chiemgauer Volkstheaters stets den Preußen vom Dienst.

Daneben war Jüssen als Autor tätig. 2001 veröffentlichte er mit „Jeschua“ seinen ersten Roman, der die Jesusgeschichte aus einem anderen Blickwinkel erzählt. Sein letztes Buch „Joseph Satan“ im Jahr 2007 schildert die Karriere des Kleinbürgers  Joseph Goebbels.
Jüssen verfasste auch Theaterstücke, unter anderem sieben Stücke für Kinder, die zum Teil  preisgekrönt wurden, oder einige Shakespeare- und Molière-Bearbeitungen.

Ende 2007 wurde bekannt, dass Horst Jüssen, der Zeit seines Lebens ein starker Raucher war, an Lungenkrebs erkrankt ist. Jüssen, der mit der Sängerin Lena Valaitis verheiratet war, starb am 10. November 2008 im Alter von 67 Jahren in München an dieser Krankheit.