Bayerischer Amateur- theaterpreis 2012
Der Larifari
Aktueller Spielplan
Termine
Zimmertheater in unseren kultBurG Räumen
Hanauer Straße 96, 63775 Alzenau
Login für Vereinsmitglieder
Login

Neueste Einträge

Aktuelles

Crew Historische Gartenführungen
Historische Gartenführungen

Kurzweilig, unterhaltsam und auch lehrreich führen wir Euch in etwa 90 Minuten auf dem Gelände des Energieparks in Alzenau durch die Zeit. In kleinen Szenen erzählen wir von tatsächlichen Begebenheiten und Geschichten aus dem Reich der Sagen und Legenden, die sich in und um Alzenau so – oder so ähnlich – zugetragen haben.

Allzunah 2.0

Die altbekannte Sage der Burgfrau, die das Liebste, was sie besaß, nämlich ihren Mann, auf ihrem Rücken in Sicherheit brachte, kennen wir vermutlich alle. Wir haben das Gespräch mal etwas näher belauscht, das während der Rettungsaktion zwischen den Ehegatten geführt wurde.

Kaiser Barbarossa

Der Name „Barbarossa“ ist mit vielen Orten in unserer Region verknüpft. Warum das so ist und warum Kaiser Barbarossa bei der hiesigen Bevölkerung so beliebt war, erfährt der Zuschauer bei uns aus erster Hand.

Simplicissimus

Einfältig, einfältiger, Simplicissimus. Dem gottesfürchtiger Einsiedler fällt die Aufgabe zu, einen verwaisten Jungen zu erziehen. Der Junge stellt sich als eine harte Nuss heraus, für die sehr tief in seine pädagogische Schatulle greifen muss.

Moritat

In Form einer Moritat erzählen wir vom Leben und Tod des Johannes Borgener, genannt Polengänger-Hannes, einem Räuber, der im Hanauer Raum aktiv war. Auch vom Schicksal seiner Geliebten, Christine Groß, wird darin zu hören sein.

König Ludwigs Geburtstag

Der Ludwigsturm auf dem Hahnenkamm hat seinen Namen nicht von ungefähr. 1840 feierte König Ludwig I. seinen 54 Geburtstag auf der höchsten Erhebung in unserer Region. Dabei hielt sich seine Begeisterung für die lokalen Spezialitäten jedoch in Grenzen. Äpplewoi und Kochkäs können das Innerste ganz schön bewegen.

Marketenderinnen

Warum man als Marketenderin Anfang des 20. Jahrhunderts gut zu Fuss sein musste und warum es sich für die Frauen trotzdem gelohnt hat, diese langen Fußmärsche aus dem Kahlgrund nach Seligenstadt oder Hanau auf sich zu nehmen, lässt sich diesem zufälligen Treffen entnehmen.

Schabbes-Goje

Was ist ein Schabbes-Goje? Etwas, was in einem Spielberg Film eine Rolle spielen könnte? Oder vielleicht doch etwas zu essen? Nach dieser Szene kann der Zuschauer mit dem Begriff auf jeden Fall etwas anfangen.

Der neue Landkreis

Alzenau soll zusammen mit Aschaffenburg zu einem Landkreis verschmelzen. Das sorgt für Bedenken bei den Alzenauer Bürgern. Kann man dem mit Wein, Weck und Wurst noch gegensteuern oder wird man durch die Umstellung zwangsläufig in den Strudel des Sozialismus gerissen? Bei einer Tasse Kaffe und einem Stück Donauwelle lässt sich das bestimmt klären.

Besetzung

Allzunah
König und KöniginAndreas Urbaniak
Kaiser Barbarossa
BarbarossaMarc Wittig
Heinrich der LöweMicha Lang
BäuerinFreddy Thomalla
Simplicissimus
EinsiedlerMatthias Wissel
SimplicissimusMilena Majewski
Moritat
Moritat SängerinAletheia Sophia da Silva Ramos
Marketenderinnen
ElsbethGabi Wittemann
MariaMaria Fleschhut
TheresSandra Majewski
ApolloniaMilla Wissel
1840
König LudwigJosef Pömmerl
ThereseCarmen Reichenbach
AssessorNils Alig
Frau LandrichterMarion Emmert
Schabbes-Goje
Schabbes-GojeAlina Renner
Der neue Landkreis
BrigitteMaria Schiller
GertrudChristine Marek-Brünnler
OlgaMai-Britt Wombacher
Komödiantische Sternstunde im Alzenauer Burghof – MainEcho vom 27.05.2022

Die alt­ehr­wür­di­gen Mau­ern der Burg Al­zenau er­zit­ter­ten am spä­ten Abend von Chris­ti Him­mel­fahrt ein bis­schen – we­gen des fre­ne­ti­schen Ap­plau­ses der 120 Pre­mie­ren-Be­su­cher für den aus­ver­kauf­ten Schwank »Pen­si­on Sc­höl­ler«, den der Thea­ter­ve­r­ein Kult­burg als Open-Air-Stück im obe­ren Burg­hof end­lich prä­sen­tie­ren konn­te.

»Sie sind etwas Besonderes! Unser erstes Publikum seit zweieinhalb Jahren!«, begrüßte deshalb Vorsitzende Heike Bösebeck die Gäste sehr erfreut. Und dann legten die zehn Akteure gut zweieinhalb Stunden lang inklusive Pause sensationell los. Das vor 130 Jahren in Berlin uraufgeführte und in zahlreichen Verfilmungen geadelte Stück schien auf einmal ganz jung. Denn »Wer ist denn eigentlich verrückt?«, fragte Regisseurin Anni Christ-Dahm zu Beginn und nach der Corona-Pause mit kurzfristiger Pandemie-Schließung der Pension und folgenden Umbesetzungen wegen Abitur-Prüfungen der Mitwirkenden zu Recht. Ihre Darsteller brillierten am Donnerstagabend in starken darstellerischen Leistungen, die von unbändiger Spielfreude zeugten. Die Situationskomik und die komödiantische Schlagkraft ließen das Publikum vor allem im dritten Akt nach der Pause Tränen lachen. Unser Bild zeigt die Schlussszene mit fast allen Akteuren. Restkarten für die komödiantische Sternstunde am heutigen Samstag, 28. Mai, sowie für die drei weiteren Aufführungen vom 3. bis 5. Juni, jeweils 20 Uhr gibt es im Rathaus Alzenau.

Autorin: Doris Huhn

Endlich einchecken in der Pension Schöller – MainEcho vom 03.05.2022

Kultburg-Freilufttheater: Im dritten Anlauf feiert die Komödie am 26. Mai Premiere auf der Alzenauer Burg

Bildquelle: MainEcho vom 03.05.2022, Link zum Artikel: Originalartikel MainEcho

Die klas­si­sche Ver­wechs­lungs­ko­mö­d­ie »Pen­si­on Sc­höl­ler«, die der Al­ze­nau­er Thea­ter­ve­r­ein Kult­burg im drit­ten An­lauf nach 2020 ab Christ Him­mel­fahrt auf die Büh­ne des obe­ren Burg­hofs brin­gen möch­te, hat am ver­gan­ge­nen Sams­tag – zur ers­ten wich­ti­gen Open-Air-Pro­be – un­ter ei­nem ganz an­de­ren Ti­tel ge­stan­den. »Vier Hoch­zei­ten und (fast) ein Herz­in­farkt« hät­te die Über­schrift lau­ten kön­nen: Denn als Re­gis­seu­rin An­ni Christ-Dahm mit ih­ren zehn Dar­s­tel­lern und wei­te­ren Kult­BurG­lern mit­tags im Burg­hof er­schi­en, muss­te sie fest­s­tel­len, dass an die­sem Nach­mit­tag vier Hoch­zei­ten in der Burg ge­bucht wa­ren – auf­grund man­geln­der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der Stadt.

Read More

Pension Schöller – ein Schwank in 3 Akten

Philipp Klapproth, Gutsbesitzer aus Kyritz hat das Landleben satt. Er möchte etwas Aufregendes erleben, um seine Stammtischbrüder damit zu beeindrucken. So zieht es ihn nach Berlin in der Hoffnung, mit Hilfe seines Neffen Alfred ein Abenteuer zu entdecken. Dieser möchte sich selbständig machen und ist auf die Hilfe seines Onkels angewiesen, jedoch möchte Klapproth als Gegenleistung einmal eine echte „Irrenanstalt“ besuchen. Tatsächlich liegt die Lösung im Plan des findigen Kellners Hans, einem Freund Alfreds, der dem ahnungslosen Onkel die ehrenwerte Familienpension Schöller als „Nervenheilanstalt“ präsentiert, in der sich die Gäste frei bewegen können. Klapproth ist begeistert von der Idee, die „Verrückten“ einmal völlig ungezwungen auf einer Soiree kennen zulernen. So begegnet er nacheinander den Pensionsgästen Eugen, einem verkannten Schauspieler, der an einem Sprachfehler leidet, dem smarten Weltreisenden Professor Bernhardy, der exaltierten, sensationshungrigen Schriftstellerin Josephine Zillertal, sowie dem cholerischen Baron von Mühlen, Major a.D. Je mehr sein Onkel Gefallen an dem Abend findet umso mulmiger wird es Alfred, der gute Mine zum bösen Spiel machen muss.

Auch Pensionschef Schöller ist hocherfreut über den unerwarteten Gast Klapproth, sieht er doch in ihm einen potenziellen Heiratskandidaten für seine Tochter Franziska. Die wiederum hat sich bereits in Alfred verguckt, der seinerseits ebenfalls nicht abgeneigt ist. Lediglich Tante Ida, Klapproths, treusorgende Schwester bekommt vom Spektakel in Berlin nichts mit, da man sie zuvor zurück nach Kyritz geschickt hat. Allerdings wird es nach Klapproths Rückkehr aufs Land auch für Ida turbulent, als die Pensionsgäste auf dem Gutshof auftauchen. Im Laufe der fulminant komischen Ereignisse fällt jedoch nicht nur ein passender Ehemann für Ida ab, sondern es kommt auch zum Happy End für das junge Paar. Pension Schöller, ein Schwank in 3 Akten von Carl Laufs und Wilhelm Jacobi wurde 1890 in Berlin uraufgeführt. Auch nach über 130 Jahren hat die klassische Verwechslungskomödie, die auf nahezu allen großen deutschen Bühnen gespielt wurde, nichts von ihrer komödiantischen Schlagkraft verloren. Die beiden Autoren spielen mit der berechtigten Frage: „Wer ist denn nun eigentlich verrückt?“, die heutzutage aktueller denn je zu sein scheint. Anni Christ-Dahm hält sich in ihrer Inszenierung bewusst an die klassische Vorlage, die den Humor und den Charme vergangener Zeiten zurück auf die Bühne bringt und einen vergnüglichen Theaterabend verspricht.

Besetzung

Baron von Mühlen, Major a.D.Jochen Schubert
Hans, KellnerAlina Renner
Franziska Schöller, Tochter von SchöllerMai-Britt Wombacher
Josephine Zillertal, SchriftstellerinMarianne Hofmann
Professor Bernhardy, WeltreisenderMatthias Wissel
Alfred Klapproth, Neffe von KlapprothThomas Amberg
Ida Klapproth, Schwester von KlapprothBritta Olbrich
Philipp Klapproth, Gutsbesitzer aus KyritzKonrad Frenzel
Schöller, Inhaber der Pension SchöllerAndreas Fleckenstein
Eugen, angehender SchauspielerEnrique Martin